Was Sie wissen sollten

Kann durch konservative Behandlungsmethoden – dazu zählen beispielsweise entsprechende Hallux-Schuhe, Einlagen und Bandagen, physiotherapeutische Übungen und Massagen oder spezielle Cremes und Lotionen – keine Beschwerdefreiheit erreicht werden, sollten Sie sich über die Möglichkeit eines operativen Eingriffs beraten lassen.

Mittlerweile werden über 200 verschiedene Operationsmethoden beschrieben. Das liegt daran, dass jeder Fuß seine spezielle Anatomie hat und sich somit bis heute kein „goldenes Standardverfahren“ etablieren konnte.

Zur Operation: Man unterscheidet dabei zwischen Korrekturmaßnahmen an den Knochen und Maßnahmen an den Weichteilen. Die meisten Operationsmethoden kombinieren beide Ansätze, um ein optimales Ergebnis für den Patienten zu erreichen. Korrekturmaßnahmen an den Knochen werden vorzugsweise am 1. Mittelfußknochen – zehennah oder basisnah – und am Grundglied des 1. Zehs vorgenommen. Beim Eingriff an den Weichteilen sind vor allem die entsprechenden Streck- oder Beugesehnen, die Bänder bzw. die Gelenkkapsel, die Sesambeine und der Schleimbeutel des Großzehengelenks betroffen. Solch eine Korrekturoperation am Fuß dauert in etwa 30 bis 45 Minuten und ist abhängig vom individuellen Ausprägungsgrad.

 

 

 

 

 

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